Bestenliste: Fahrradcomputer

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Quellen:

Kaufberatung
Fahrradcomputer Test - Farradtacho - Sehr gut!
Mit dem Fahrradcomputer Test zum richtigen Fahrradtacho. Darauf sollte man achten, Übersicht verschiedener Fahrradcomputer, so finden Sie den richtigen.
www.fahrradmagazin.net/testberichte/fahrradcomputer-test/
Testberichte
Fahrradcomputer Vergleich -
Alle Testberichten von Stiftung Warentest und anderen Magazinen
www.biketacho.de/fahrradcomputer-vergleich/
Was ist der beste GPS Fahrradcomputer fürs Rennrad? – 9 Modelle im Test | GRA...
Alle Testberichten von Stiftung Warentest und anderen Magazinen
granfondo-cycling.com/de/bester-gps-fahrradcomputer-rennrad-test/
Zusammenfassung

Kaufberatung Fahrradcomputer

Wer beim Fahrradfahren seine Leistung überwachen will, der benötigt hierfür einen Fahrradcomputer. Da jedoch nicht alle Modelle gleich gut sind und nicht die gleiche Ausstattung haben, muss für den eigenen Bedarf das passende Modell ausgesucht werden, denn hochwertige Technik ist nicht so leicht zu finden. Doch worauf kommt es an?

Welcher Fahrradcomputer passt zu dir?

Es kommt vor allem darauf an, wie oft du mit dem Fahrrad fährst und wie professionell du dies tust.

Gelegenheitsfahrer:

Als Gelegenheitsfahrer benötigst du keine komplexe und umfangreiche Ausstattung des Fahrradcomputers. Eine Grundausstattung mit der Geschwindigkeit, der Durchschnittsgeschwindigkeit, der Distanz, der Fahrzeit und der Uhrzeit genügt vollkommen.

Tourenfahrer:

Hier ist ebenfalls keine allzu umfangreiche Ausstattung notwendig. Neben der Geschwindigkeit, der Durchschnittsgeschwindigkeit, der Distanz, der Fahr- und Uhrzeit ist zusätzlich eine Höhenmessung empfehlenswert.

Ambitionierte Rennrad- oder Mountainbikefahrer:

Rennfahrer benötigen aufgrund des professionellen Fahrens die umfangreichste Ausstattung. Neben der Grundausstattung mit Geschwindigkeit, der Durchschnittsgeschwindigkeit, der Distanz, der Fahr- und Uhrzeit sowie der Höhenmessung, sollte der Fahrradcomputer zusätzlich die Trittfrequenz und die Herzfrequenz anzeigen um möglichst umfangreiche Daten über die eigene Leistung zu erhalten.

Höhenmessung mit GPS oder Barometer?

Die meisten Radfahrer profitieren von Fahrradcomputern mit Höhenmessung. Hierfür kommen zwei verschiedene Technologien zum Einsatz, von denen beide jedoch Vor- und Nachteile haben. Diese sollen hier kurz erörtert werden.

Barometrische Höhenmessung:

Hierbei wird die Höhe mittels der Luftdruckmessung ermittelt. Der Luftdruck sinkt mit zunehmender Höhe um 1 hPa pro 8 m Höhe ab.

Der Vorteil dieser Messmethode ist ihre hohe Genauigkeit, welche die Genauigkeit von GPS Messungen meistens übertrifft.

Diese Methode hat jedoch zwei Nachteile. Der erste ist, dass die Luftdruckdifferenz nur relativ bestimmt wird. Deshalb muss vor der Abfahrt der Fahrradcomputer vor der Abfahrt kalibriert werden. Hierfür musst du die genaue Höhe über dem Meeresspiegel am Startpunkt kennen. Der zweite Nachteil ist die Störungsanfälligkeit. Vor allem Temperaturschwankungen und die wetterbedingten Luftdruckschwankungen beeinflussen die Messung.

GPS Höhenmessung

Hierbei wird die Höhe mittels GPS-Daten errechnet. Diese werden über GPS-Satelliten gemessen.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie absolut ist und ohne Kalibrierung frunktioniert. Der Nachteil ist die Ungenauigkeit der Messung. Vor allem an Hängen wird die Position am höchsten Punkt ermittelt, während der Hügel oder Berg Satelliten teilweise abschirmen kann, wodurch die genaue Position nicht präzise bestimmt werden kann. Selbst ein Fahrradanhänger für Kinder stellt an ungünstigen Positionen bereits für ohnehin schwach empfangene Satelliten ein gewisses Hindernis dar. Auch in dicht bebautem Gelände kommt dies vor.

Kombinierte Messung

Manche Hersteller statten hochwertige Fahrradcomputer mit beiden Technologien aus um genauere Ergebnisse zu erzielen. Solche Fahrradcomputer stellt beispielsweise die Firma Garmin her.

Drahtlos oder mit Kabel?

Du hast die Wahl zwischen Fahrradcomputern mit und ohne Kabel. Auch hier musst du die Vorteile und die Nachteile berücksichtigen um die richtige Entscheidung zu treffen.

Fahrradcomputer mit Kabel

Der Nachteil ist offensichtlich. Du bleibst aus Unachtsamkeit irgendwo hängen und das Kabel reißt ab. Die Garantie erlischt und ohne Lötkolben kann das Gerät in den Müll. Der größte Vorteil ergibt sich aus dem größten Nachteil der Modelle ohne Kabel.

Fahrradcomputer ohne Kabel

Wo kein Kabel ist, da kann keines beschädigt werden - das ist klar. Doch muss hier die Energieversorgung anders gelöst werden, nämlich mittels einer Batterie. Wenn du vor allem lange Strecken fährst, dann ist der hohe Batterieverbrauch ein großer Nachteil, den du bei Modellen mit Kabel nicht hast.

Worauf musst du beim Kauf von einem Fahrradcomputer achten?

Nachdem du dir über die genannten Punkte Gedanken gemacht hast, bist du noch nicht ganz dazu bereit einen Fahrradcomputer zu kaufen. Du solltest noch ein paar Dinge vor dem Kauf beachten.

Nimm dir Zeit für eine ausführliche Recherche. Nichts ist ärgerlicher, als ein Fehlkauf, weil du die technischen Daten nicht genau recherchiert hast.

Achte nicht nur genau darauf, welche Messwerte für dich von Bedeutung sind, sondern auch wie diese ermittelt werden, wie etwa bei der Höhenmessung.

In jedem Fall solltest du auf eine einfache Menüführung achten. Der beste Fahrradcomputer der Welt ist nutzlos, wenn du nicht damit umgehen kannst.

Ein hochwertiges Display ist unbedingt notwendig. Du hast während der Fahrt keine Zeit um den Fahrradcomputer aus den verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten um das Display ablesen zu können und du solltest erst recht nicht den Lenker loslassen um die Spiegelung durch die Sonne abzuschirmen. Das Display muss bei Sonne und im Dunkeln problemlos abzulesen sein.

Eine einfache Datenanalyse muss möglich sein. Hierfür ist eine Dockingstation und Software für den PC oder das Vorhandensein einer App notwendig.

Eine hochwertige Verarbeitung ist Pflicht. Ein robustes Gehäuse schützt den Fahrradcomputer vor Beschädigungen durch versehentliche Stöße oder starke Vibrationen. Eine gute Abdichtung schützt vor eindringendem Staub und Regenwasser. Die Schutzart IP54 ist empfehlenswert.